Geduld bringt Rosen

Seit längerer Zeit hatte ich den Wunsch, mich in beruflicher ­Hinsicht zu verändern. Aber wie? Türen öffneten sich,
um wieder zuzugehen. Bis sich die richtige Türe öffnete...

An meinem vorherigen Arbeitsplatz war eine Stelle offen, die wie für mich vorgesehen schien. Im Gespräch mit meinem damaligen Chef wurde jedoch bald klar, dass ich die Stelle nicht antreten konnte, weil ich die Anforderungen nicht erfüllte. Während diesem Gespräch war ich erstaunlich ruhig und konnte es so annehmen, wie es kam. Ich akzeptierte die Entscheidung meines Vorgesetzten und arbeitete in der gleichen Funktion weiter. Hatte Gott einen anderen Platz für mich? Getrost konnte ich diese Unklarheiten in Gottes Hände legen.

Führung hautnah erleben
Während den Herbstferien 2006 bekam ich den Hin­weis, dass die Klinik SGM Langenthal jemanden für den technischen Dienst suchte. Als ich die ­Anforderungen der Stelle las, merkte ich, dass sie mir ­entsprechen würden. Innerlich ging ein Kampf los: War es das, was Gott von mir wollte? Sollte ich mich bewerben? Ich schob die Entscheidung immer wieder vor mich hin. Eine Woche vor Ablauf der Be­­­­­­­­werbungsfrist machte ich mich schliesslich daran, die Bewerbung zu schreiben. Es kam zu einem Vorstellungsgespräch und sogar zu einem Schnuppertag. Während dieser Zeit durfte ich Gottes Führung hautnah spüren. Auch in allen nach­folgenden Entscheidungen hat er mich geführt und mir den richtigen Weg gezeigt. Es war nicht einfach, nach 25 Jahren ­eine neue Herausforderung in Angriff zu nehmen.
Die Bilanz nach einem Jahr in der Klinik SGM ­Langenthal bringt mich immer wieder zum Staunen. Ich darf sagen, dass Gott mich zu dieser Tätigkeit in der Klinik berufen hat, auch wenn zwischendurch Zweifel ­auf­kamen. Gott hat mich hierher geführt, und ich durfte während dieser kurzen Zeit schon jede Menge lernen.
    

Hansueli Aeschlimann
Leiter technischer Dienst


«Deshalb schrieb ich euch den letzten Brief, damit ihr eure Angelegenheiten in Ordnung bringt, ehe ich zu euch komme. Ich wollte nämlich nicht über euch traurig sein, sondern mich über euch freuen. Denn ich hoffe doch, dass auch ihr euch freut, wenn ich mich freuen kann.»
2. Korinther 2,3